Willkommen bei der Stiftung Winterreise

Förderung von Kunst und Kultur für mehr soziale Gerechtigkeit

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

Albert Schweitzer

Foto: Lena Obst

Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus – lässt der Dichter Wilhelm Müller den Wanderer in Schuberts Winterreise singen. Tagtäglich begegnen wir Menschen - Deutschen, Europäern, Geflüchteten aus vielen Teilen der Welt -, die sich in unserer Stadt, in unserem Land, in unserer Gesellschaft fremd und chancenlos fühlen. Soziale Ausgrenzung gab es zu allen Zeiten, doch damit dürfen wir uns nicht abfinden.  Es scheint, als würden die offenen Grenzen des globalen Zusammenlebens das Problem sozialer Ungleichheit verschärfen. Ausgrenzung geschieht aus vielerlei Gründen: Soziale Herkunft, Flucht- oder Migrationshintergrund, Traumata, Krankheit, eine bestimmte Lebensweise - jede Art der Abweichung von angeblichen gesellschaftlichen Normen kann zu Ausgrenzung führen.

Kunst, in jeder Ausprägung, ist vielleicht am besten geeignet, Aufmerksamkeit und Sensibilität zu schaffen sowie Toleranz zu fördern. Dazu muss sie nicht politisch motiviert sein, aber authentisch und von hoher Kompetenz.

Die Stiftung Winterreise fördert sozio-kulturelle Projekte, die sich mit künstlerischen Mitteln gegen soziale Ausgrenzung und für Solidarität und Gerechtigkeit einsetzen.



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